Beethoven@home 
Beethoven-Interpretation in Bonn

1. - 31. Mai 2017

eine Kooperation des Netzwerks Ludwig van B. mit "Bürger für Beethoven" e.V.  


Hier steht nicht nur Beethoven drauf, sondern es ist auch Beethoven drin.
Ab 2017 geht es bei Beethoven@home um Ludwig van...
möglichst intensiv, originell, vielfältig... 
Schirmherrin 2017
Ute Pauling
WDR-Korrespondentin für ARD/Kultur
Foto: Sachs/WDR














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aktuell:


Mittwoch, 24. Mai, 19.30 Uhr
Woelfl-Haus
Messdorfer Str. 177, 53123 Bonn
  
Vergebliche Liebe
Beethovens „Ferne Geliebte“
im Vergleich mit Liedern seiner Zeitgenossen     

Nico Heinrich, Tenor

Margit Haider-Dechant, Klavier 

Volkslied, Ballade, Zyklus - der Liederabend im Woelfl-Haus befasst sich mit Liedern aus einem überschaubaren Zeitabschnitt während Beethovens Lebenszeit, in der Wiener Komponisten um Beethoven mit der Form des Liedes experimentierten und alle heute geläufigen Stilschubladen dabei außer Acht ließen.
Zu hören sind Lieder von Joseph Haydn, Joseph Woelfl, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven

Unkostenbeitrag: 15,- Euro, Schüler bis 18: 5,- €
Reservierung über info@josephwoelfl.org, Tel: 0151-655 181 55

Die Joseph-Woelfl-Gesellschaft
ist bereits der zweite Verein, der sich dem Leben und Werk Joseph Woelfls widmet. Bereits 2011 wurde in Wien die Internationale Joseph Woelfl Gesellschaft (IJWG) gegründet. Das Woelfl-Haus in Bonn ist Sitz der Joseph-Woelfl-Gesellschaft Bonn e.V. Hier wird zu Joseph Woelfl geforscht. Im Woelfl-Saal findet an jedem ersten Sonntag im Monat ein Konzert aus der Reihe "Joseph Woelfl und..." statt, bei denen Werke von Woelfl und anderen klassischen Komponisten aufgeführt werden. Das Konzert findet statt in Kooperation mit dem Netzwerk Ludwig van B. e.V.
  
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25. -27. Mai, jeweils 12.00 Uhr und 16.00 Uhr
Burg Adendorf, Ahnensaal
Georg-von-Loe-Straße 19, 53343 Wachtberg
  
Rückzug mit Klassik
Beethoven-Klausur auf Burg Adendorf
im Rahmen der Landpartie

Kurzkonzerte täglich:
12.00 Uhr: Werke von  Beethoven, Mozart und Chopin
16.00 Uhr: Werke von J. S. Bach, Beethoven und Liszt

Gönnen sich eine halbe Stunde genussvolle musikalische Konzentration inmitten des geschäftigen Trubels der Landpartie hinter den geschlosssenen Türen des Ahnensaals

Hanna Bachmann, Klavier
Bei Beethoven merkt man sofort, wie aufregend und aktuell die sogenannte „Klassik“ noch immer ist – sagt Hanna Bachmann, 23jährige Meisterschülerin von Pavel Gililov, einem der bedeutendsten Pianisten der Welt, am Mozarteum in Salzburg. Wie ihr Lehrer, der zugleich künstlerischer Leiter der internationalen Beethoven Competition Bonn ist, hat Hanna schon viel dazu beigetragen, die musikalische Achse zwischen der Mozartstadt und der Beethovenstadt zu in­ten­sivieren. Schon mehr­fach war sie im Hauptprogramm des Beethovenfestes und in Konzerten des Netzwerks Ludwig van B. zu Gast.

Der Eintritt ist in der Landpartie-Eintrittskarte inbegriffen.
Eintritt: Vorverkauf online über Landpartieshop.de: 12,50 Euro
Tageskasse: 15,- Euro
Achtung: Weiträumiges Parken erforderlich
Mit der „Beethoven-Klausur“ erhalten junge herausragende Musiker zukünftig Gelegenheit, sich intensiv mit Beethovenwerken zu befassen und diese dann (gemeinsam mit anderen Stücken) im Rahmen der „Landpartie“ im stimmungsvollen Ahnensaal der Burg Adendorf zu präsentieren. Alle Besucher der Landpartie sind herzlich eingeladen, das bunte Treiben im Park für einen Moment zu vergessen und sich zweimal täglich während der ca. halbstündigen Konzerte auf diejenige schöne Kunst zu besinnen, die allein im Kopf entsteht.
Die Beethoven-Klausur ist eine Kooperation der Landpartie Burg Adendorf mit dem Netzwerk Ludwig van B.

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Samstag, 27. Mai, 18.00 Uhr
Gertrudiskapelle im Frauenmuseum,
Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

 Tiefe Gefühle
Sehnsuchtslieder vom Barock bis Beethoven
Liederabend
  
Yulia Parnes, Sopran
Hans-Joachim Zick, Klavier

Mehr noch als Bach erklärte Beethoven immer Händel als sein großes Vorbild. In Dramatik und Pathos entsprach dies auch eher Beethovens kompositorischem Temperament. Was für ein musikalischer Quantensprung in den wenigen Jahrzehnten zwischen Zeitgenossen Händels und Beethoven liegen, verdeutlicht die Gegenüberstellung ausgewählter italienischer Kompositionen aus Händels Aera mit Beethoven-Liedern. Händels Musiksprache stellt dabei in ihrem intensivierten und differenzierten Gefühlsausdruck  eine Art Scharnier zu Beethoven dar.
Yulia Parnes singt Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten, die sich mit tiefen Gefühlen befassen. Ihr Begleiter Hans Joachim Zick ergänzt die Liedauswahl mit Kompositionen von Beethoven.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Das Gertrudisteam mit Curt Delander, Susanne Gundelach, Hans Hecek, Klaus Mertens, Siegfried Stutz und Renate Vollmar sorgt für Leben in der Gertrudiskapelle, die im Frauenmuseum ein Ort des Gedenkens an die Bonner Altstadt und die historische Figur der Heiligen Gertrud geworden ist. susanne@gundelach-bonn.de

www.frauenmuseum.de/veranstaltungen.php

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Sonntag, 28. Mai, 15.00 Uhr                                     
Mausoleum Carstanjen,
Auerhofstr. 9, 53175 Bonn

Musik über das Leben hinaus
Brücke über den Strom

Violinsonaten von Ludwig van Beethoven und Botho Sigwart Graf zu Eulenburg
In beider Lebenserfahrung wurde früh das „memento mori“ eingeschrieben. Mit ihrer Musik erhofften sie Unsterblichkeit….


Zwei Komponisten, die ein feuriger Idealismus ebenso verbindet wie ihre Grenzgänge an den Übergängen verschiedener Epochen wie auch ihre ahnungsvoll in Transzendenz verweisenden Klänge: Wie Beethoven schöpft auch Botho Sigwart aus seiner genialen Fähigkeit des Improvisierens, der hohen Kunst des Umgangs mit dem Unvorhersehbaren.

Wolfgang Jellinek, Violine
Alexander Plotkin, Klavier

Eintritt: 20 Euro (incl. anschließendem Empfang im Park des Mausoleums mit Kaffee und Kuchen)
Tickets (ab 2.5.17) im Büro der Bürgerstiftung Rheinviertel, Beethovenallee 47, Tel. 0228 36834222, montags sowie mittwochs bis freitags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Die Bürgerstiftung Rheinviertel sorgt seit 2005 für einen spürbaren Aufbruch im Rheinviertel und in Bad Godesberg. Sie hat 3 Kindertagesstätten, darunter 1 Inklusions-Kita, einen heilpädagogischen Beratungs- und Förderdienst, 2 Jugendreferenten und einen Jugendtreff. 4 Palliativschwestern begleiten Sterbende zuhause und in 2 Altenheimen. Eine Ehrenamts­kooridnatorin betreut die vielen Ehrenamtlichen. Das Mausoleum von Carstanjen wurde restauriert und in eine Urnengrabstätte umgewandelt. Die Stiftung organisiert viele Benefizkonzerte und musikalische Aktivitäten. Mit dem Netzwerk Ludwig van B.  veranstaltet die Bürgerstiftung einmal jährlich ein Frühlingskonzert, in dem Werden und Vergehen im Totengedenken, in der erwachenden Natur und in der Musik auf einander bezogen werden.
www.buergerstiftung-rheinviertel.de

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Im Zeitraum von Beethoven@home werden 2 Ausstellungen eröffnet:

Ab Donnerstag, 11. Mai:
Im Beethovenhaus
Bonngasse 20, 53111 Bonn

Das Bonner Beethoven-Haus 1933–1945
Eine Kulturinstitution im "Dritten Reich"

In der Geschichte des vor mehr als 125 Jahren gegründeten Vereins Beethoven-Haus ist die Zeit des "Dritten Reichs" noch weitgehend unbekannt, trifft aber auf wachsendes Interesse. Die Sonderausstellung basiert auf der gleichnamigen Buchpublikation 2016, in der erstmals die Quellen des Vereins Beethoven-Haus ausgewertet wurden. Anspruch und Wirklichkeit der Rolle des Beethoven-Hauses in der Kulturpolitik der Nationalsozialisten stehen dabei im Vordergrund. Wie stand das Beethoven-Haus zu Antisemitismus und Judenverfolgung? Wo positionierte es sich in der deutschen Musikwissenschaft? Wie verhielten sich Beethoven-Haus und Beethoven-Archiv gegenüber den Ansprüchen, Beethoven als "deutschen" Komponisten zu vereinnahmen? Wie vertrat man die Tradition der Kammermusikfeste bei den jährlichen Beethovenfesten, und wie gestaltete sich das Verhältnis zu den bekannten Festspielstätten Bayreuth und Salzburg? Welche Wirkung hatte der Zweite Weltkrieg und wie gelangen Wiederaufbau und Neustrukturierung? In der Ausstellung werden Ergebnisse vorgestellt und Ausblicke gegeben.

Geöffnet täglich 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 6,- Euro / erm. 4,50 Euro

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Ab 31. Mai
Ernst-Moritz-Arndt-Haus
Adenauerallee 79, 53113 Bonn

Die Söhne der DomestikenKarrierewege am Hof des letzten Kurfürsten
und nach dem Ende Kurkölns - von Beethoven bis zu den Eichhoffs
Eine Ausstellung des Stadtmuseums Bonn

Eigentlich wollte er zurückkommen. – Beethovens zweite Wienreise war ebenso wie die erste als befristeter Studienaufenthalt gedacht. Aber keine zwei Jahre nach seiner Abreise, 1794, wurde der Kurfürst durch die napoleonischen Truppen vertrieben und der Hofstaat wurde aufgelöst. Dies sollte gravierende Folgen für viele im Hofdienst stehende Familien haben, die nicht selten ihr Amt über Generationen vererbten, so auch in der Familie Beethovens.

Geöffnet mittwochs bis samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr
Eintritt 2,50 Euro

Eröffnung: 30.5., 19.00 Uhr


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bisheriges Programm:





Montag, 1. Mai, 12.00 Uhr 
im Festsaal der Universität (Eingang Regina-Pacis-Weg 3
Auftaktkonzert:
Ralph Vaughan Williams: Lark Ascending
Ludwig van Beethoven: Frühlingssonate
Lili Boulanger: D'un Matin de printemps
Gabriel Fauré: Violinsonate Nr. 1, op. 13

Judith Stapf, Violine
Yuhao Guo, Klavier
Tägliche Spaziergänge, möglichst in der Natur, waren bekanntlich Beethovens wichtigste Inspirationsquelle. Aber nur in wenigen Kom­positionen bezieht er sich explizit auf Natureindrücke. Was ist dran, an der bildhaften Stimmung, wenn sich nicht von Beethoven selbst applizierte Bezeichnungen wie „Mondschein“ oder „Frühling“ so hartnäckig halten? Wer die Sonaten aufmerksam zuende hört, dem entgeht nicht, dass Beethoven niemals bei einer Stimmung oder einem Bild bleibt. Schon im ersten Satz führt uns die „Frühlingssonate“ durch eine Vielfalt unterschiedlicher Stimmungen. Wie anders klingt der Frühlingsmorgen bei Lili Boulanger…


Eintritt 15,- Euro
für Jugendliche bis 18: 1,- Euro
Reservierung: info@ludwigvanb.de

Das Netzwerk Ludwig van B. bedankt sich für die Gastfreundschaft der Universität Bonn und die freundliche Kooperation mit litterarium.


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Dienstag, 2 . Mai, 20:15 Uhr
St. Franziskus-Kirche,
Adolfstr. 77,  53111 Bonn

 Ohrwürmer! – Warum Beethoven so berühmt ist
„Wenn der Töne Zauber walten“
Beethovens Chorfantasie Op. 80
-  Zum Mitsingen!

Eike Kutsche, Gesang
Mit dem Publikum
Hätte er nur seine späten Streichquartette geschrieben – niemals wäre seine Musik so weit verbreitet. – Beethoven verstand sich durchaus darauf, einprägsame Melodien zu erfinden, die einen nachhaltigen Abdruck in der Erinnerung hinterlassen. Die einfachsten Motive wurden aber durch seine komplexe Verarbeitung zu großer Kunst. In der Chorfantasie experimentierte er mit solistischer Stimme und Klavier im Verhältnis zum Ensemble von Orchester und Chor.
Eike Kutsche möchte durch das gemeinsame Singen der Chorfantasie „den Frieden in uns und in der Welt“ befördern: Ankommen im Hier und Jetzt – Einsingen –  Einschwingen - Kennenlernen von Melodie und Text  - Gemeinsames Singen – Gemeinsames Tönen - bezogen auf die schöne, eingängige Melodie und die berührenden Worte.

Alle Menschen sind willkommen, zum Lauschen oder Mitsingen.
Keine besonderen Kenntnisse erforderlich.
Eintritt frei, Spenden willkommen

www.stimmzauber.de



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Freitag, 5.Mai, 17:00 Uhr
Im Vortragssaal des Beethoven-Hauses,
Bonngasse 20, 53111 Bonn

Bonngasse 20:
Musik wie zu Beethovens Zeit
Konzerte auf dem Hammerflügel von Conrad Graf (Wien 1824)

Olga Pashchenko spielt Beethovens Sonaten g-Moll op. 49 Nr. 1 
und Es-Dur op. 7


Die Konzerte dauern ca. 45 Minuten. Die Künstler erläutern Instrument und Programm.

Der Besuch der Konzerte ist mit der Eintrittskarte zum Museum möglich (6,- EUR / erm. 4,50 EUR), ein zusätzlicher Eintrittsbeitrag für die Konzerte wird nicht erhoben.
Spenden für den Erhalt der historischen Instrumente erbeten.
Seit seiner Gründung im Jahr 1889 sind im Beethoven-Haus musikhistorischer Gedächtnisort (Beet­hovens Geburtshaus), Sammlungsstätte, Forschungszentrum und Konzertsaal zu einem einzigartigen Ensemble zusammengewachsen. Die Verknüpfung von Sammeln und Bewahren, Erforschen und Erschließen, Präsentieren, Publizieren, Vermitteln und Interpretieren macht das Beethoven-Haus zu einem modernen Zentrum des Musik- und Kulturlebens.
Das Beethoven-Haus erfüllt einen nationalen und internationalen Auftrag: Es ist Bewahrer und Vermittler der Person und des Werkes Beethovens durch Generationen und Zeiten.
Das Beethoven-Haus bringt alle Menschen mit der besonderen Kraft von Beethovens Musik in Berührung. Hier finden auf den großen Komponisten bezogene Fragestellungen eine kompetente Antwort. Das Beethoven-Haus ist ein Haus mit vielen Türen – offen für alle und auf verschiedenen Wegen erreichbar – real und virtuell.

www.beethoven-haus-bonn.de

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Samstag, 6. Mai, 20:00 Uhr
DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst,
Mechenstr. 25, 53129 Bonn


„Phantasieren“ ist heute Improvisieren
Pastorale: Eine musikalische Lesung

Sue Schlotte, Bernhard Zapp, Violoncello
Engelbert Decker, Rezitation

Seine Zeitgenossen lauschten ihm begeistert, wenn er am Klavier „phantasierte“ und bedauerten, dass nicht alles davon – Note für Note - der Nachwelt überliefert wurde. – Selbst die Uraufführung seines 3. Klavierkonzertes hat er improvisiert, denn der bestellte Umblätterer, wendete etliche leere oder nur mit kurzen Hieroglyphen beschmierte Seiten. Und sind nicht eigentlich auch Kadenzen für die freie Improvisation vorgesehen? Sue Schlotte und Bernhard Zapp zeigen, dass auch heute klassisch ausgebildete Instrumentalisten improvisieren können.

Seine Kompositionen und Gedanken klingen bis in unsere Gegenwart hinein: Im musikalischen Dialog widmen sich die beiden Bonner Cellisten Sue Schlotte und Bernhard Zapp Beethoven. Engelbert Deckert bereichert die Musik mit Originaltexten.

Eintritt frei, Spenden erbeten

DAS ESSZIMMER versteht sich als „Artist-run-space“, der von der Basler Künstlerin Sibylle Feucht im Oktober 2011 initiiert worden ist und sich von rein kommerziellen Galerien unterscheiden will. Sibylle Feucht verzichtet explizit auf eine bestimmte konzeptionelle Ausrichtung der Galerie zugunsten eines breiten Spektrums künstlerischer Positionen. Mehrheitlich werden Einzelpositionen gezeigt.

Galerie DAS ESSZIMMER, Sibylle Feucht
Tel.-Nr. 0228-538 766 12
info@dasesszimmer.com

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Sonntag,7. Mai, 19.30 Uhr
Katharinenhof
Venner Str. 51, 53177 Bonn-Schweinheim


Vom Rhein an die Donau und zurück
Beikircher meets Beethoven II
Konrad Beikircher über den musikalischsten Rheinländer der Welt
Geschichten, Anekdoten, Richtigstellungen aus Beethovens Leben in Bonn und in Wien und was er für eine arme Socke war – angeblich.
Heiteres zum Nachdenken und Direkt-Schmunzeln

Eintritt: 15, Euro, erm. 12,- Euro Karten über Bonnticket

Der Katharinenhof ist ein ehemaliger Forsthof, dessen idyllischer Innenhof von den Eigentümern Anne und Konrad Beikircher als romantischer Veranstaltungsort genutzt und zur Verfügung gestellt wird. – Neuerdings hilft dabei der Verein TheRhineArt.

www.TheRhineArt.de

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Freitag 12. Mai, 18.00 Uhr
American Protestant Church, 
Kennedyallee 150, 53175 Bonn

Früh übt sich…
Kinderkonzert der KGS Donatusschule

Mit der “Ode an die Freude” und einem “Allegretto” ist auch Bonns musikalischer Schutzpatron vertreten.
Im großen Kinderkonzert der Donatus­schule wird beeindruckend gezeigt, wie eine ganze Schule sich “spielend musika­lisiert”. Mit 200 Kindern ist nahezu die ganze Schule mit Streichorchester, Blas­orchester und Chor beteiligt.

An der Donatusschule in Plittersdorf ist jedes Kind dabei, wenn musiziert wird. Die katholische Grundschule hat eine musisch-kulturelle Ausrichtung. Kammermusik, Chorgesang, Theater, Musical, Tanz, Kunst, Orchestermusik werden in zahlreichen Angeboten am Vor- und Nachmittag mit Unterstützung vieler Kooperationspartner in der Region vermittelt In Kooperation mit der Beethoven-Musik­schule der Stadt Bonn ist ein Streichorchester mit derzeit 103 teilnehmenden Kindern und ein ca. 25köpfiges Blasorchester entstanden. 11 unterschiedliche Instrumente können direkt in der Donatusschule erlernt werden. Seit 3 Jahren beteiligt sich die Donatusschule am Projekt „Ludwig singt“ des Netzwerks Ludwig van B. Auch beim Beethovenfest durfte die Donatusschule „Bühne frei für Beethoven“ schon eröffnen. Foto: Hans Weingartz

www.Donatusschule.de


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Sonntag, 14. Mai  - 11.00 Uhr
Schumannhaus,
Sebastianstr. 182, 53115 Bonn

Beethoven und die Bratsche
Elysium: Meisterklasse Nils Mönkemeyer und Fabian Müller
Zum Abschluss des Festivals „Elysium“ spielen Meisterschüler von Nils Mönkemeyer.
Fabian Müller ergänzt den authentischen Beethoven.         

4 Jahre hat er sie im Bonner Orchester gespielt. Dann ging er nach Wien und das Klavier wurde sein Paradeinstrument. Bei Beethoven hatte die Bratsche keine Chance, ihre Stimme als Soloinstrument zu erheben.
Kein Orchesterstück, kein Streichquartett kommt ohne Bratsche aus. Als Soloinstrument wird sie erst auf den zweten Blick erkennbar, beispielsweise in einem Brandenburgischen Konzert bei Bach, einer Sinfonia Concertante Mozarts, in Webers Freischütz und – siehe da – auch in einem umgearbeiteten „Notturno“ von Beethoven…

Eintritt: 18,- Euro / erm. 10,- Euro zzgl. Vvk. bei Bonnticket

Elysium
ist ein Kammermusikfestival mit renommierten Musikern, wie dem Bratschisten Nils Mönkemeyer, dem Pianisten William Youn und dem Signum Quartett unter der künstlerischen Leitung von Prof. Nils Mönkemeyer. Das Festival findet vom 10. bis 14. Mai 2017 an verschiedenen Orten in Bonn und Umgebung statt.

www.elysium-festival.com

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Sonntag, 14. Mai, 16.00 Uhr
ZENTRIFUGE im Haus der Luft- und Raumfahrt,
Godesberger Allee 70, 53175 Bonn

Beethoven und die Orgel
Beethovens Orgelwerke    
Stücke für Pfeifenorgel und Flötenuhr
Peter Koepke, Compton-Orgel
In Bonn war Ludwig van Beethoven Organist am kurfürstlichen Hof und seine Improvisationskunst wurde gelobt. Dennoch hat er fast keine Orgel-Kompositionen hinterlassen. Aus der Bonner Zeit gibt es neben einer originalen Orgelfuge nur zwei Stücke für ein Tasteninstrument, die ihrem Charakter nach wohl für die Orgel gedacht waren. In den 90er Jahren in Wien schrieb er für den Ehemann seiner Freundin Josephine Brunsvik, der eine Sammlung von Flötenuhren hatte, fünf Stücke für Flötenuhr (WoO 33). Musik für mechanische Instrumente wurde zu Beethovens Zeit häufig auch mit selbstspielenden Orgeln in Kaffeehäusern dargeboten. In dem Gesprächskonzert stellt Peter Koepke Beethovens gesamtes Orgelwerk vor und kontrastiert es mit Flötenuhr-Kompositionen von Haydn, Mozart u.a.


Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten


Zentrifuge im Haus der Luft- und Raumfahrt
Früher wurden in der kreisrunden unterirdischen Halle im Haus der Luft- und Raumfahrt Beschleunigungsversuche mit den ersten deutschen Astronauten durchgeführt. Monika Osterheld und Peter Koepke, neue Eigentümer der Liegenschaft, nutzen das Haus für soziale und kulturelle Projekte und stellen die große Zentrifugenhalle wegen ihrer interessanten Akustik gelegentlich auch für Konzerte und Proben zur Verfügung. Der Hausherr ist begeisterter Organist und experimentiert mit mechanischen und digitalen Steuerungen von Pfeifenorgeln

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Montag, 15. Mai, 19.30 Uhr
Café Infopunkt, Hauptgebäude der Universität
An der Schlosskirche, 53113 Bonn

Gipfeltreffen: Wiener und Weimarer Klassik
„Von Zeit zu Zeit seh‘ ich den Alten gern“!?
Ein Hörspiel zum Zuschauen
Von und mit Anja Stadler & Gästen

Ein vollständig un-möglicher, selbstverständlich völlig frei erfundener Abend über die Begegnung zwischen den Teplitzer Kurbad-Senioren Ludwig van Beethoven und Wolfgang von Goethe
Eine Veranstaltung in der Reihe „spielbar“, der Literatur- und Theaterbühne des litterarium in der Uni Bonn

Eintritt  5,- € | Studierende und Schüler frei

Zum reichen Spektrum der Veranstaltungen und Kursangebote des litterarium gehören neben Lesungen, Literarisch-musikalischen Abenden, szenischen und musikalischen Inszenierungen wie Literaturkonzerte und Jazz-Sessions auch Theaterkurse, Workshops und Literaturzirkel... Wer ahnt, dass das Leben ohne Lesen ins Stolpern kommt, wer auf das Glück der literarischen Lektüre und des Theaterspielens nicht verzichten mag, wer von der Kunst der musikalischen Improvisation und "Ordnung" für die "Prosa" des Alltags lernen mag – für all' jene wie für alle anderen (!) gilt: Herzlich willkommen im litterarium!

www.litterarium.uni-bonn.de

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Mittwoch, 17. Mai, 19.30 Uhr
Kammermusiksaal H. J. Abs  im Beethovenhaus,
Bonngasse 24-26, 53113 Bonn

Kunst im Wettbewerb?
Filippo Gorini, Preisträgerkonzert
Verleihung des Beethoven-Rings der Bürger für Beethoven

Auch Beethoven hat es getan - Wettbewerbe in der Kunst sind so alt, wie die Kunst selbst. Schon bei den Olympischen Spielen der Antike sangen die Dichter um die Wette. Die Interpretation von Beethoven-Werken bleibt Maßstab für jeden klassischen Musiker - bei der International Beethoven Competition, die Filippo Gorini 2015 souverän gewann, ebenso, wie beim „Beethovenring“, den die Bürger für Beethoven für junge Künstler des Beethovenfestes ausschreiben.

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate c-Moll op. 111
und Diabelli-Variationen
Foto: Ernesto Casareto

Eintritt: 25,- Euro

Beethoven-Ring der Bürger für Beethoven
Mit ihrem Beethoven-Ring zeichnen die „Bürger für Beethoven“ junge aufstrebende Musiker/ -innen aus. Den Ring, der seit 2004 verliehen wird, tragen viele mittlerweile namhafte Stars der internationalen klassischen Musikwelt. Preisträger wird jeweils eine der fünf jüngsten Künstlerpersönlichkeiten des Beethovenfestes (Solist oder Dirigent), die ein Werk Beethovens besonders überzeugend dargeboten haben. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der „Bürger für Beethoven.

www.buergerfuerbeethoven.de

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Freitag, 19. Mai, 17.00 Uhr
Im Vortragssaal des Beethoven-Hauses,

Bonngasse 20, 53111 Bonn

Bonngasse 20:
Musik wie zu Beethovens Zeit
Konzerte auf dem Hammerflügel von Conrad Graf (Wien 1824)
Olga Pashchenko spielt Beethovens Sonate G-Dur op. 49 Nr. 2 und 
die Sonate f-Moll op. 57 "Appassionata"

Die Konzerte dauern ca. 45 Minuten. Die Künstler erläutern Instrument und Programm.

Der Besuch der Konzerte ist mit der Eintrittskarte zum Museum möglich (6,- EUR / erm. 4,50 EUR), ein zusätzlicher Eintrittsbeitrag für die Konzerte wird nicht erhoben.
Spenden für den Erhalt der historischen Instrumente erbeten.
Seit seiner Gründung im Jahr 1889 sind im Beethoven-Haus musikhistorischer Gedächtnisort (Beet­hovens Geburtshaus), Sammlungsstätte, Forschungszentrum und Konzertsaal zu einem einzigartigen Ensemble zusammengewachsen. Die Verknüpfung von Sammeln und Bewahren, Erforschen und Erschließen, Präsentieren, Publizieren, Vermitteln und Interpretieren macht das Beethoven-Haus zu einem modernen Zentrum des Musik- und Kulturlebens.
Das Beethoven-Haus erfüllt einen nationalen und internationalen Auftrag: Es ist Bewahrer und Vermittler der Person und des Werkes Beethovens durch Generationen und Zeiten.
Das Beethoven-Haus bringt alle Menschen mit der besonderen Kraft von Beethovens Musik in Berührung. Hier finden auf den großen Komponisten bezogene Fragestellungen eine kompetente Antwort. Das Beethoven-Haus ist ein Haus mit vielen Türen – offen für alle und auf verschiedenen Wegen erreichbar – real und virtuell.

www.beethoven-haus-bonn.de

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Samstag, 20. Mai, 16.30 Uhr
Parkbuchhandlung,
Koblenzer Str. 57, 53173 Bonn-Bad Godesberg


Wieviel Leidenschaft ist erlaubt? Musik und Literatur
Kreutzersonate: Beethoven, Tolstoj, Margriet de Moor

Niklas Liepe, Violine
Nils Liepe, Klavier
Karsten Gaul, Texte

Leidenschaft zu zeigen war bis ins 18. Jahrhundert hinein anrüchig. Geschmack und Diskretion verbannten alles Heftige hinter verschlossene Türen. Erst Beethoven machte Leidenschaft in seiner Musik buchstäblich „salonfähig“. Die moralischen Gefahren leidenschaftlicher Musik beschwor dann wieder Leo Tolstoj in seiner berühmten nach Beethovens Violinsonate benannter Novelle, auf die sich wiederum ein Streichquartett Leos Janaceks (1909) bezog. 2001 wagte die niederländische Autorin Margriet de Moor eine Neuerzählung von Tolstojs Eifersuchtsdrama. 
  
Eintritt: 15,- Euro, erm. 10,- Euro
Tickets bzw. erforderliche Reservierung in der Parkbuchhandlung Tel.: 0228 35 21 91 oder info@parkbuchhandlung.de
  
Verein Lese-Kultur e.V. in Kooperation mit der Parkbuchhandlung
Beide, Verein und Buchhandlung sind für Bad Godesberg ein kultureller Mittelpunkt geworden. Die Buchhandlung – 2015 mit dem Buchhandlungspreis ausgezeichnet – ist nicht nur wegen ihres ausgewählten Sortiments beliebt, sondern organisiert neben ihrem pädagogischen Programm für junge Leser, auch hochkarätige Lesungen und Gesprächskonzerte. Der Verein bildet dabei ein Bindeglied zwischen Literatur und Musik.

www.parkbuchhandlung.de und www.lese-kultur-Godesberg.de

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Samstag, 20. Mai, 18.00 Uhr
Konzerthalle im Kurpark,
Kurgartenstraße 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Beethoven in Bad Neuenahr:
Drei Beethoven-Sonaten
Schüler/Lehrer-Konzert mit Jamina Gerl und Yufang Fan
Wenn die Familie Breuning in Bad Neuenahr logierte, war der junge Freund der Familie sicher gelegentlich mit von der Partie. Bis heute sind Beethovens Klaviersonaten für jeden, der Klavier spielen lernt, das große Einmaleins. Doch was bedeutete die Klaviersonate für Beethoven? Wurde er von seinen musikalischen Vorgängern geprägt oder fand er sofort zu seinem ganz eigenen, persönlichen Stil? Wir versuchen, Beethoven, seiner Person und seinem Schaffen einmal mehr näherzukommen. Die Bonner Pianistin Jamina Gerl interpretiert mit Wort und Spiel im Wechsel mit ihrer erst 13jährigen, wahrlich hochbegabten Schülerin drei Klaviersonaten des jüngeren Beethoven.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Die junge Bonner Pianistin Jamina Gerl blickt auf zahlreiche Wettbewerbserfolge zurück und spielt in renommierten Konzertsälen wie der  Carnegie Hall, Steinway Hall New York, Tonhalle Düsseldorf und die Munetsugu Hall Nagoya. Zuletzt erhielt sie im Jahre 2015 den kulturellen Förderpreis für darstellende und ausübende Kunst in München. Dies ermöglichte ihr im November 2015 die Aufnahme ihrer Debüt CD “Wanderer”, die hervorragende Rezensionen erhielt (u.a. Pizzicato Luxemburg) und im Hessischen Rundfunk, Deutschlandfunk und WDR vorgestellt und als „Empfehlung des Monats“ (FONO FORUM) und „CD der Woche (Klassik-heute) ausgezeichnet wurde. Seit kurzem engagiert sie sich auch als Klavierpädagogin. Ihre Schülerin Yufang Fan bereitet sie derzeit auf die Aufnahmeprüfung zum Precollege an der Kölner Musikhochschule vor.

www.jaminagerl.com

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Sonntag, 21. Mai, 18.00 Uhr
Kammermusiksaal Hermann Joseph Abs des Beethovenhauses
Bonngasse 24-26, 53111 Bonn

Beethoven cantabile!
Liederabend
mit Werken von Beethoven, Schubert und Schönberg

Elena Harsányi, Gesang
Toni Ming Geiger, Klavier

Für die Behauptung, Beethoven habe in seinen Kompositionen für Singstimme das natürlich-menschliche Instrument überstrapaziert, gibt es zahlreiche Gegenbeispiele mit hinreißender „Kantabilität“. Auch waren Beethovens Lieder Wegweiser für die anbrechende Hochkonjunktur des Kunstlieds. Kann es wirklich sein, dass er vom gleichzeitigen Meister des Kunstlieds Franz Schubert scheinbar keine Notiz genommen hat?

Einen schönen Querschnitt aus Beethovens Liedern haben Toni Geiger und Helena Harsanyi für ihren Abend im Kammermusiksaal zusammengestellt. Beethovens Liedern haben sie einige Lieder Franz Schuberts, zum Teil auf den gleichen Texten basierend, und vier Lieder von Arnold Schönberg gegenübergestellt. Mit diesem feinsinnig abgestimmten Programm zeigen die beiden mehrfach preisgekrönten Musiker sich erneut als kluge Programm-Macher.

Eintritt: € 23.- | € 13.- (Schüler, Studenten etc.), zzgl. VV-Gebühren, Bonnticket 

Kammermusiksaal
Seine erlesene Ausstattung und die hervorragende Akustik machen den Kammermusiksaal Hermann J. Abs zu einem der gelungensten seiner Art in Europa. Seit seiner Eröffnung 1989 hat er sich zu einem wichtigen Veranstaltungsort für unterschiedlichste Ereignisse (Konzerte, Tagungen, besondere Feierstunden) entwickelt. Das abwechslungsreiche Programm spricht viele Musikfreunde an.

www.beethoven-haus-bonn.de

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Sonntag, 21. Mai, 19.00 Uhr
 im Gasthaus „Stiefel“, 
Bonngasse, 53113 Bonn

Beethoven-Treff
Thomas Wise, Dirigent und Pianist und Robert Grondzel, Kontrabassist des BOB im Gespräch mit Stephan Eisel
Der Eintritt ist frei

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Montag, 22. Mai, 19.30 Uhr
ZENTRIFUGE im Haus der Luft- und Raumfahrt
Godesberger Allee 70, 53175 Bonn
  
„Im Himmel werde ich hören“ (LvB)
250 piano pieces for Beethoven
Susanne Kessel, Klavier und Moderation

"One of the most ambitious contemporary music projects in recent years!" (International Piano, UK)

Susanne Kessel spielt Werke von Ludwig van Beethoven und Beethovens Bonner Lehrer Christian Gottlob Neefe.
Uraufführungen der piano pieces von Mark Rayen Candasamy (NO), Stephen Cohn (USA), Barbara Heller (DE), Edino Krieger (GR), Dohun Lee (KR/DE), Louis Sauter (US/FR), Hakan Ulus (DE/TR), 
sowie Wiederaufführungen der piano pieces von Julian Lembke (DE/FR), Markus Schimpp (DE), Stefan Thomas (DE), Martin Christoph Redel (DE), CLaudio Puntin (CH/DE), Hernán Quintela (AR), Kai Schumacher (DE) u.a.
Persönlich zu Gast sind die Komponisten Dohun Lee (KR/DE), Julian Lembke (DE/FR), Louis Sauter (US/FR),  Markus Schimpp (DE), Stefan Thomas (DE).

Eintritt: 20,- Euro /erm. 5,- Euro

Projekt 250 piano pieces for Beethoven
Zum Beethoven-Jubiläum 2020 hat die Bonner Pianistin Susanne Kessel ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Sie erteilt persönliche Kompositionsaufträge an Komponisten auf der ganzen Welt und bittet diese darum, Klavierstücke zu komponieren, die sich auf Ludwig van Beethoven und sein Werk beziehen. In zahlreichen Konzerten spielt Susanne Kessel bis zum Jahr 2020 die Uraufführungen aller piano pieces in Beethovens Geburtsstadt, sowie weitere Aufführungen auch in andern Städten. Eine Auswahl der Stücke nimmt sie für Rundfunk- und CD-Produktionen auf. Alle Stücke erscheinen in einer Notenedition im Verlag EDITIONS MUSICA FERRUM (London). 

Die Bonner Pianistin Susanne Kessel spielt Konzerte im In- und Ausland, veröffentlichte über 30 Solo-CDs, sie war Preisträgerin u.a. des Internationalen Schubert-Wettbewerbs und arbeitet seit ihrer Kindheit eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Susanne Kessel initiiert und organisiert Musikprojekte, sie ist Jurymitglied verschiedener Musikwettbewerbe und unterrichtet eine private Klavierklasse in Bonn.
  
www.susanne-kessel.de
www.250-piano-pieces-for-beethoven.com

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Mittwoch, 24. Mai, 19.30 Uhr
Woelfl-Haus
Messdorfer Str. 177, 53123 Bonn
  
Vergebliche Liebe
Beethovens „Ferne Geliebte“
im Vergleich mit Liedern seiner Zeitgenossen     

Nico Heinrich, Tenor

Margit Haider-Dechant, Klavier 

Volkslied, Ballade, Zyklus - der Liederabend im Woelfl-Haus befasst sich mit Liedern aus einem überschaubaren Zeitabschnitt während Beethovens Lebenszeit, in der Wiener Komponisten um Beethoven mit der Form des Liedes experimentierten und alle heute geläufigen Stilschubladen dabei außer Acht ließen.
Zu hören sind Lieder von Joseph Haydn, Joseph Woelfl, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven

Unkostenbeitrag: 15,- Euro, Schüler bis 18: 5,- €
Reservierung über info@josephwoelfl.org, Tel: 0151-655 181 55

Die Joseph-Woelfl-Gesellschaft
ist bereits der zweite Verein, der sich dem Leben und Werk Joseph Woelfls widmet. Bereits 2011 wurde in Wien die Internationale Joseph Woelfl Gesellschaft (IJWG) gegründet. Das Woelfl-Haus in Bonn ist Sitz der Joseph-Woelfl-Gesellschaft Bonn e.V. Hier wird zu Joseph Woelfl geforscht. Im Woelfl-Saal findet an jedem ersten Sonntag im Monat ein Konzert aus der Reihe "Joseph Woelfl und..." statt, bei denen Werke von Woelfl und anderen klassischen Komponisten aufgeführt werden. Das Konzert findet statt in Kooperation mit dem Netzwerk Ludwig van B. e.V.
  
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25. -27. Mai, jeweils 12.00 Uhr und 16.00 Uhr
Burg Adendorf, Ahnensaal
Georg-von-Loe-Straße 19, 53343 Wachtberg
  
Rückzug mit Klassik
Beethoven-Klausur auf Burg Adendorf
im Rahmen der Landpartie

Kurzkonzerte täglich:
12.00 Uhr: Werke von  Beethoven, Mozart und Chopin
16.00 Uhr: Werke von J. S. Bach, Beethoven und Liszt

Gönnen sich eine halbe Stunde genussvolle musikalische Konzentration inmitten des geschäftigen Trubels der Landpartie hinter den geschlosssenen Türen des Ahnensaals

Hanna Bachmann, Klavier
Bei Beethoven merkt man sofort, wie aufregend und aktuell die sogenannte „Klassik“ noch immer ist – sagt Hanna Bachmann, 23jährige Meisterschülerin von Pavel Gililov, einem der bedeutendsten Pianisten der Welt, am Mozarteum in Salzburg. Wie ihr Lehrer, der zugleich künstlerischer Leiter der internationalen Beethoven Competition Bonn ist, hat Hanna schon viel dazu beigetragen, die musikalische Achse zwischen der Mozartstadt und der Beethovenstadt zu in­ten­sivieren. Schon mehr­fach war sie im Hauptprogramm des Beethovenfestes und in Konzerten des Netzwerks Ludwig van B. zu Gast.

Der Eintritt ist in der Landpartie-Eintrittskarte inbegriffen.
Eintritt: Vorverkauf online über Landpartieshop.de: 12,50 Euro
Tageskasse: 15,- Euro
Achtung: Weiträumiges Parken erforderlich
Mit der „Beethoven-Klausur“ erhalten junge herausragende Musiker zukünftig Gelegenheit, sich intensiv mit Beethovenwerken zu befassen und diese dann (gemeinsam mit anderen Stücken) im Rahmen der „Landpartie“ im stimmungsvollen Ahnensaal der Burg Adendorf zu präsentieren. Alle Besucher der Landpartie sind herzlich eingeladen, das bunte Treiben im Park für einen Moment zu vergessen und sich zweimal täglich während der ca. halbstündigen Konzerte auf diejenige schöne Kunst zu besinnen, die allein im Kopf entsteht.
Die Beethoven-Klausur ist eine Kooperation der Landpartie Burg Adendorf mit dem Netzwerk Ludwig van B.

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Samstag, 27. Mai, 18.00 Uhr
Gertrudiskapelle im Frauenmuseum,
Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

 Tiefe Gefühle
Sehnsuchtslieder vom Barock bis Beethoven
Liederabend
  
Yulia Parnes, Sopran
Hans-Joachim Zick, Klavier

Mehr noch als Bach erklärte Beethoven immer Händel als sein großes Vorbild. In Dramatik und Pathos entsprach dies auch eher Beethovens kompositorischem Temperament. Was für ein musikalischer Quantensprung in den wenigen Jahrzehnten zwischen Zeitgenossen Händels und Beethoven liegen, verdeutlicht die Gegenüberstellung ausgewählter italienischer Kompositionen aus Händels Aera mit Beethoven-Liedern. Händels Musiksprache stellt dabei in ihrem intensivierten und differenzierten Gefühlsausdruck  eine Art Scharnier zu Beethoven dar.
Yulia Parnes singt Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten, die sich mit tiefen Gefühlen befassen. Ihr Begleiter Hans Joachim Zick ergänzt die Liedauswahl mit Kompositionen von Beethoven.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Das Gertrudisteam mit Curt Delander, Susanne Gundelach, Hans Hecek, Klaus Mertens, Siegfried Stutz und Renate Vollmar sorgt für Leben in der Gertrudiskapelle, die im Frauenmuseum ein Ort des Gedenkens an die Bonner Altstadt und die historische Figur der Heiligen Gertrud geworden ist. susanne@gundelach-bonn.de

www.frauenmuseum.de/veranstaltungen.php

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Sonntag, 28. Mai, 15.00 Uhr                                     
Mausoleum Carstanjen,
Auerhofstr. 9, 53175 Bonn

Musik über das Leben hinaus
Brücke über den Strom

Violinsonaten von Ludwig van Beethoven und Botho Sigwart Graf zu Eulenburg
In beider Lebenserfahrung wurde früh das „memento mori“ eingeschrieben. Mit ihrer Musik erhofften sie Unsterblichkeit….


Zwei Komponisten, die ein feuriger Idealismus ebenso verbindet wie ihre Grenzgänge an den Übergängen verschiedener Epochen wie auch ihre ahnungsvoll in Transzendenz verweisenden Klänge: Wie Beethoven schöpft auch Botho Sigwart aus seiner genialen Fähigkeit des Improvisierens, der hohen Kunst des Umgangs mit dem Unvorhersehbaren.

Wolfgang Jellinek, Violine
Alexander Plotkin, Klavier

Eintritt: 20 Euro (incl. anschließendem Empfang im Park des Mausoleums mit Kaffee und Kuchen)
Tickets (ab 2.5.17) im Büro der Bürgerstiftung Rheinviertel, Beethovenallee 47, Tel. 0228 36834222, montags sowie mittwochs bis freitags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Die Bürgerstiftung Rheinviertel sorgt seit 2005 für einen spürbaren Aufbruch im Rheinviertel und in Bad Godesberg. Sie hat 3 Kindertagesstätten, darunter 1 Inklusions-Kita, einen heilpädagogischen Beratungs- und Förderdienst, 2 Jugendreferenten und einen Jugendtreff. 4 Palliativschwestern begleiten Sterbende zuhause und in 2 Altenheimen. Eine Ehrenamts­kooridnatorin betreut die vielen Ehrenamtlichen. Das Mausoleum von Carstanjen wurde restauriert und in eine Urnengrabstätte umgewandelt. Die Stiftung organisiert viele Benefizkonzerte und musikalische Aktivitäten. Mit dem Netzwerk Ludwig van B.  veranstaltet die Bürgerstiftung einmal jährlich ein Frühlingskonzert, in dem Werden und Vergehen im Totengedenken, in der erwachenden Natur und in der Musik auf einander bezogen werden.
www.buergerstiftung-rheinviertel.de

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Im Zeitraum von Beethoven@home werden 2 Ausstellungen eröffnet:

Ab Donnerstag, 11. Mai:
Im Beethovenhaus
Bonngasse 20, 53111 Bonn

Das Bonner Beethoven-Haus 1933–1945
Eine Kulturinstitution im "Dritten Reich"

In der Geschichte des vor mehr als 125 Jahren gegründeten Vereins Beethoven-Haus ist die Zeit des "Dritten Reichs" noch weitgehend unbekannt, trifft aber auf wachsendes Interesse. Die Sonderausstellung basiert auf der gleichnamigen Buchpublikation 2016, in der erstmals die Quellen des Vereins Beethoven-Haus ausgewertet wurden. Anspruch und Wirklichkeit der Rolle des Beethoven-Hauses in der Kulturpolitik der Nationalsozialisten stehen dabei im Vordergrund. Wie stand das Beethoven-Haus zu Antisemitismus und Judenverfolgung? Wo positionierte es sich in der deutschen Musikwissenschaft? Wie verhielten sich Beethoven-Haus und Beethoven-Archiv gegenüber den Ansprüchen, Beethoven als "deutschen" Komponisten zu vereinnahmen? Wie vertrat man die Tradition der Kammermusikfeste bei den jährlichen Beethovenfesten, und wie gestaltete sich das Verhältnis zu den bekannten Festspielstätten Bayreuth und Salzburg? Welche Wirkung hatte der Zweite Weltkrieg und wie gelangen Wiederaufbau und Neustrukturierung? In der Ausstellung werden Ergebnisse vorgestellt und Ausblicke gegeben.

Geöffnet täglich 10.00 – 17.00 Uhr
Eintritt: 6,- Euro / erm. 4,50 Euro

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Ab 31. Mai
Ernst-Moritz-Arndt-Haus
Adenauerallee 79, 53113 Bonn

Die Söhne der Domestiken
Karrierewege am Hof des letzten Kurfürsten
und nach dem Ende Kurkölns - von Beethoven bis zu den Eichhoffs
Eine Ausstellung des Stadtmuseums Bonn

Eigentlich wollte er zurückkommen. – Beethovens zweite Wienreise war ebenso wie die erste als befristeter Studienaufenthalt gedacht. Aber keine zwei Jahre nach seiner Abreise, 1794, wurde der Kurfürst durch die napoleonischen Truppen vertrieben und der Hofstaat wurde aufgelöst. Dies sollte gravierende Folgen für viele im Hofdienst stehende Familien haben, die nicht selten ihr Amt über Generationen vererbten, so auch in der Familie Beethovens.

Geöffnet mittwochs bis samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr
Eintritt 2,50 Euro
Eröffnung: 30.5., 19.00 Uhr

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